Prince
Zeka präsentiert mit seinem neuen Album 16 Songs, die zu
Recht unter dem Titel "maturité" (zu deutsch:
"Reife") zusammengefasst wurden: diese Musik ist musikalisch
wie auch thematisch ausgereift, wunderschön, und bringt neues
Leben in hörmüde Ohren! Mit seinem unverwechselbaren
Stil des "Makoul", der noch am ehesten in die world
music eingereiht werden kann, transportiert Prince Zeka Botschaften
der Gleichberechtigung und der Freiheit. Sie erfrischt Hörgewohnheiten,
und damit vielleicht auch vorgefasste Meinungen über "afrikanische
Musik".
Makoul
ein von ihm entwickelter Stil, der Soul, Rap und Rumba Congolaise
zu einer erfrischend neuen Mischung verbindet, und dem er mit
seiner warmen Stimme, die zungenbrecherischen Rap ebenso souverän
meistert wie gefühlvollen Soul, seine unverwechselbare Klangfarbe
verleiht.
Das Besondere an seiner Musik ist die enorme Vielschichtigkeit
der Töne und Rhythmen: melodiösen Soul verschmilzt er
mit rhythmischen Elementen des Hip Hop, Funk und Afro-Beats, er
singt und rappt in Französisch, Suaheli, Englisch oder Lingala,
und auch Einflüsse aus dem Soukous - der Musik seines Herkunftslandes
Zaïre - sind deutlich hörbar. Diese musikalische Vielfalt
spiegelt sich daher auch in den Instrumenten wider: neben der
klassischen Bandausstattung von Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug
und Percussion tauchen auch afrikanische Instrumente auf.
In seinen Texten thematisiert Prince Zeka Alltagserfahrungen ebenso
wie politisch aktuelles Geschehen. Er transportiert mit seiner
Musik Botschaften der Gleichberechtigung und des Respekts, vermittelt
darüber hinaus aber ein Lebensgefühl, das getragen ist
von der Vision einer neuen und positiven Kultur der Freiheit und
Solidarität.
Prince Zeka's Musik ändert Hörgewohnheiten, und damit
vielleicht auch vorgefasste Meinungen über "afrikanische
Musik" und kulturelle Identitäten als unveränderliche
Größen. Er versucht, dem engen Rahmen traditioneller
Zuschreibungen zu entkommen und sprengt mit charmanter Respektlosigkeit
bestehende musikalische Grenzen, indem er aus seiner aktuellen
Lebensrealität als moderner Nomade schöpft und sich
von allen Kulturen inspirieren läßt.
Diese
Haltung drückt sich auch im Namen und in der Zusammensetzung
seiner Band DUNIA MOJA aus: DUNIA MOJA ist Suaheli und bedeutet
"eine Welt". Die MusikerInnen stammen aus allen Teilen
der Welt und verbinden ihre unterschiedlichen Talente und Erfahrungen
zu einer gemeinsamen Musik.
Reviews:
Prince Zeka
Maturité
CD, 70 Minuten, € 21,00
Der kongolesische Musiker, der schon seit einiger Zeit in Österreich
verweilt, hat ein neues Album veröffentlicht. Maturité
durchzieht nicht die angekündigte Reife. Vielmehr von einem
sehr unruhigen Rhythmus getrieben, hat es etwas Sprunghaftes,
auch wenn es zuweilen sanfte Klänge gibt. Prince Zeka singt
abwechselnd in Lingala, Französisch und Englisch und so tun
es die vielen MitrapperInnen und HintergrundsängerInnen auch.
Die Themen sind weltweiten Mißständen gewidmet, es
gibt auch Protest- und Liebeslieder. Eine schöne Auswahl
an unterschiedlichsten Stimmen, aber auch unterschiedlichsten
Stilen wie Reggae, Soul, Gospel, natürlich Soukous mit sanften
Gitarren, aber auch Soul und R´n´B bereichern. Empfehlens-
und hörenswert ist das Lied Gamza oder auch Uta Okenda, auf
welchem Topoke rappt! (Südwind)
Ja,
ja, auch sowas kann aus Österreichs Landen kommen. Prince
Zeka rappt auf Swahili und Französisch, singt auf Lingala
und Englisch und wer es versteht weiß, dass er über
seine Erfahrungen in Europa und Afrika erzählt. 'M'ZEE WAKA'
widersetzt sich jeglicher Genrebezeichnung, da von allen musikalischen
Richtungen etwas enthalten ist und es dem Dancefreund ebenso entgegenkommt
wie dem Trommelpuristen. Soetwas zu können, ohne beliebig
oder angepasst zu sein, ist - nicht nur in der Kunst - die große
Kür!
MUSICEXPRESS,
02/00
PRINCE
ZEKA SYSTEME - M'ZEE WAKA
Der
Musiker aus dem Kongo begeistert auf M'ZEE WAKA mit einer aufregenden
Mixtur aus traditionellen afrikanischen Melodien und westlichen
HipHop-Beats. Musikalische Berührungsängste kennt Prince
Zeka Systeme, der einige Zeit in Europa arbeitet, nicht. Seine
Verbindung aus HipHop und Soukous bezeichnet er selbst als Makoul.
Zusammen mit seiner Begleitband Dunia Moja spielte Prince Zeka
Systeme 16 Songs ein, in denen er auf eindringliche Weise über
die alltäglichen Probleme seiner Heimat sowie seine nicht
immer positiven Erfahrungen in Europa berichtet. So warnt er im
Stück 'Usiwaze' seine Landsleute eindringlich davor, die
westliche Welt als Paradies zu betrachten. Musikalisch gelingt
die Umsetzung leider nicht immer hundertprozentig überzeugend.
Tracks wie 'Balançez' oder 'Masta' leiden an der etwas
zu stromlinienförmigen Instrumentierung und unter zu geradlinigen
Arrangements. Diese kleinen Schwächen bügelt Prince
Zeka Systeme aber in Songs wie 'Ma Fille Qui Passe' oder dem visionären
'Solidarité 2000' aus, in denen er sich mit Afrika und
seinen vielfältigen Problemen beschäftigt. (fs)
MUSIC
B, 01/00
Ja,
ja, auch sowas kann aus Österreichs Landen kommen. Prince
Zeka rappt auf Swahili und Französisch, singt auf Lingala
und Englisch und wer es versteht weiß, dass er über
seine Erfahrungen in Europa und Afrika erzählt. 'M'ZEE WAKA'
widersetzt sich jeglicher Genrebezeichnung, da von allen musikalischen
Richtungen etwas enthalten ist und es dem Dancefreund ebenso entgegenkommt
wie dem Trommelpuristen. Soetwas zu können, ohne beliebig
oder angepasst zu sein, ist - nicht nur in der Kunst - die große
Kür!
MUSICEXPRESS, 02/00
PRINCE ZEKA SYSTEME - M'ZEE WAKA
Der
Musiker aus dem Kongo begeistert auf M'ZEE WAKA mit einer aufregenden
Mixtur aus traditionellen afrikanischen Melodien und westlichen
HipHop-Beats. Musikalische Berührungsängste kennt Prince
Zeka Systeme, der einige Zeit in Europa arbeitet, nicht. Seine
Verbindung aus HipHop und Soukous bezeichnet er selbst als Makoul.
Zusammen mit seiner Begleitband Dunia Moja spielte Prince Zeka
Systeme 16 Songs ein, in denen er auf eindringliche Weise über
die alltäglichen Probleme seiner Heimat sowie seine nicht
immer positiven Erfahrungen in Europa berichtet. So warnt er im
Stück 'Usiwaze' seine Landsleute eindringlich davor, die
westliche Welt als Paradies zu betrachten. Musikalisch gelingt
die Umsetzung leider nicht immer hundertprozentig überzeugend.
Tracks wie 'Balançez' oder 'Masta' leiden an der etwas
zu stromlinienförmigen Instrumentierung und unter zu geradlinigen
Arrangements. Diese kleinen Schwächen bügelt Prince
Zeka Systeme aber in Songs wie 'Ma Fille Qui Passe' oder dem visionären
'Solidarité 2000' aus, in denen er sich mit Afrika und
seinen vielfältigen Problemen beschäftigt. (fs)
Bei Interesse würde Ich mich freuen von Ihnen zu hören.
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