AKUELLES BOOKING ANGEBOT: 2007
Verein zur Förderung und Unterstützung von World - Musik
Rudolf Manfred : management & director events and booking
mailto:zipflo@chello.at

Booking 2010 :D/A/CH/CZ

The Mahotella Queens (Südafrika)

Dieses sagenhafte Trio besteht aus drei außergewöhnlichen Solistinnen und Komponistinnen die zusammen das Konzertprogramm und die Aufnahmen der Gruppe über die Jahre enorm bereicherten. Jede einzelne von ihnen verdient es, in einem Atemzug mit Miriam Makeba, Dorothy Masuka, Yvonne Chaka Chaka, Busi Mhlongo oder Brenda Fassie genannt zu werden. Jede einzelne von ihnen hätte eine erfolgreiche
Solokarriere machen können. Aber die Geschichte hat anders entschieden ...

Im Jahre 2000 starben West Nkossi, Marks Mankwane und Mahlathini kurz hinter einander.Nach einer Trauerperiode beschlossen die Mahotella Queens, die Fackel des Mbaquanga gemeinsam mit einer jungen Band wieder aufzunehmen. Der Zukunft zugewandt stürzten sich die drei Queens wieder in den Kampf. Und das ist nichts weniger als die Geburt einer neuen Gruppe, eine neue Geschichte, ein neues Abenteuer für die, die den Kampf nie aufgegeben haben. Aus Treue zu ihren verstorbenen Mitmusikern bezeugen sie die Vitalität einer Kultur, die von Uniformierung und Globalisierung bedroht wird. Diese drei außergewöhnlichen Frauen, diese drei großen afrikanischen Stimmen sind mit neuen Songs und einer neuen Show aufgebrochen, die Welt zu erobern.
http://www.leopardmannen.no/m/mahotella.queens.asp

Rocky Dawuni (Ghana)

Rocky Dawuni spielte im Sommer 2009 eine sehr erfolgreiche Überraschungs-Tour in Deutschland und Österreich. Wie gut der charismatische Künstler, der in den USA und in Afrika längst zur Champions League zählt, ankam, belegen seine Erfolge z. B. bei den Afrika Tagen Wien 2009, Libori Festival Paderborn, Maschsee Fest Hannover und dem Outdoor Zentrum in Lahntal.
Nun soll’s nächstes Jahr weitergehen. Rocky Dawuni, kommt wieder:
Im Mai 2010 steht Rocky für eine etwa 15-tägige Club-Tour in Deutschland zur Verfügung, bevor er im nächsten Sommer die Festivals in Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich spielt.
www.myspace.com/rockydawunimusic

Etran Finatawa (Niger) - Maerz 2010
Die Musikgruppe Etran Finatawa ist die Verbindung zweier Kulturen: Der Tuareg- und der Wodaabekultur. Ihr Name bedeutet übersetzt: "Die Sterne der Tradition". Die Gruppe besteht aus zehn Musikern, Tuareg und Fulbenomaden (Wodaabe) aus dem Sahelland Niger, die sich im Januar 2004 zusammen getan haben, um gemeinsam Musik zu machen. Inspiriert von den reichen Nomadenkulturen der Tuareg und Fulbe-Wodaabe-Nomaden entführen sie mit ihren Rhythmen den Hörer in die weite Landschaft der Wüste, des Sahels. Wie auf dem Rücken eines Kamels entdeckt der Hörer die bezaubernde Landschaft, durch die der Rhythmus der Schlaginstrumente in gleichmäßigem Takt trägt. In ihren Liedern besingt Etran Finatawa die Schönheit der Wüste, der Tiere und der Frauen. Sie sind sanft und voller Sehnsucht und voller Verehrung für ihre Kulturen. Sie singen von den guten Tagen, den Festen und den Herden, aber auch von Dürre und den vielen Veränderungen in ihrem Leben. Durch die einmalige Verbindung zweier Kulturen, der Tuareg und Fulbekultur, ist das Programm der Gruppe abwechslungsreich und voller Lebensfreude. Diese Musik lädt einfach zum Tanzen ein!
http://www.etranfinatawa.com/

ANGÉLIQUE KIDJO (Benin) : 5. - 31. Mai 2010

Angelique Kidjo, die für ihre Arbeit schon viermal für einen Grammy nominiert wurde, hat die westafrikanischen Traditionen ihrer Kindheit, die sie in Benin verbrachte, mit Elementen des amerikanischen Rhythm & Blues, Funk und Jazz sowie Einflüssen aus Europa und Lateinamerika verwoben. In den 1990er Jahren hatte sie weltweit Chartserfolge mit den Alben Logozo und Aye sowie den Singles Batonga und Agolo. Seitdem gehört sie zu den international bekanntesten und meistgeachteten afrikanischen Künstlerinnen.

Seit Aye erschienen vier weitere Alben, darunter von 1998-2004 eine Trilogie von Konzeptalben, in der afrikanische Wurzeln in der Musik aus den Vereinigten Staaten (Oremi), Brasilien (Black Ivory Soul) und der Karibik (Oyaya!) erforscht werden.

Im Frühjahr 2007 erscheint Djin Djin, ein wunderbares Popalbum, das an frühere Chartserfolge anknüpfen kann. Die vom legendären Tony Visconti produzierte Platte kann mit einer Reihe namhafter Gaststars aufwarten, u.a. Alicia Keys, Peter Gabriel, Carlos Santana, Joss Stone, Ziggy Marley, Amadou & Mariam, Branford Marsalis und Josh Groban. Für Deutschland interessant ist das Duett mit Joy Denalane; dieser Song erschein als Single, ebenso wie Gimme Shelter, das Kidjo mit Joss Stone singt..

Große kollegiale Wertschätzung genießt Angelique Kidjo schon lange. Bereits seit den Anfängen ihrer Karriere arbeitet sie mit international angesehenen Künstlern wie Branford Masalis, Santana und Gilberto Gil zusammen. Ihr Duett mit Dave Matthews in dem Lied "Iwoya", das auf ihrer Platte Black Ivory Soul (2002) erschien, war ein weiterer wichtiger Erfolg zur Erweiterung ihrer Fangemeinde weltweit. Auf der Berlinale 2004 nahm Angélique Kidjo an der Präsentation des von Martin Scorsese produzierten Films Lightning in a bottle teil, einer Hommage an den Blues - an dem sie mit zwei ihrer Songs maßgeblich beteiligt war.

Angelique Kidjo hat bei Hunderten von Auftritten weltweit ihre außergewöhnlichen Live-Qualitäten unter Beweis gestellt. In den letzten Jahren ist sie jedes Jahr gleichermaßen in den USA wie in Europa getourt, jedoch nur selten im deutschsprachigen Raum. Im Sommer und Herbst 2007 endlich spielte sie 11 Konzerte, die das Publikum begeisterten. Begleitet von einer erstklassigen Band überzeugte Kidjo mit hoher Energie und einer kraftvollen Stimme.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.kidjo.com/

MARIA DE BARROS
(Kap Verde)

ist das Patenkind von CESARIA EVORA (die "barfüßige Diva", wie sie auch manchmal genannt wird), aus Kap Verde. Diese Patenschaft hat MARIA DE BARROS sicher ein bisschen geholfen, den Grundstein für die Liebe zur Musik zu legen. Alles andere darf man wohl der talentierten Sängerin selbst zuschreiben. Mit starker, wohlkli
ngender Stimme singt sie - meist im portugiesischen Dialekt Criolu - Songs ihrer Heimat und von den Dingen und Menschen, mit denen sie aufwuchs.
Nach einer fulminanten Performance beim Sunsplash in Wiesen und einem Duett mit HABIB KOITE ebendort, ist auch der Name MARIA DE BARROS hierzulande so manchem Weltmusik-Fan ein Begriff.Fans oder nicht - wir alle können eine Dosis dieser frischen,optimistischen und farbenfrohen Musik gebrauchen, wo es doch bei uns nun endgültig Herbst zu werden scheint und der Sommer noch weit ist…
Booking D/A/CH/CZ - nov, dec, festivals 2010
http://www.caboverde.com

MAYRA ANDRADE (Cap Verde) : 11.-16. Februar 2010

Mayra Andrade mit ihrer fantastischen Stimme und ihrer unglaublich starken Bühnenpräsenz gehört zu den interessantesten jungen Sängerinnen im Grenzbereich zwischen Weltmusik und Jazz. Wer ihre Musik gehört hat, kann sich ihrem Bann nicht entziehen, und wer sie live erlebt hat, gerät ins Schwärmen. Trotz ihrer Jugend zeichnet sich Mayra Andrade durch musikalische Reife aus.

Mit 16 Jahren gewann sie die Goldmedaille als beste Sängerin bei den „Jeux de la Francophonie 2001“ in Kanada. Von da an ging es für die heute 24-jährige Sängerin Schlag auf Schlag weiter: Noch ohne Plattenvertrag, trat sie auf Festivals mit Joe Zawinul, Angelique Kidjo, Gilberto Gil u.v.a. auf. 2005 lud Chanson Legende Charles Aznavour sie ein, mit ihm ein Duett auf seinem neuen Album zu singen. Größere Auftritte im Umfeld von Cesaria Evora folgten.

Seitdem ist die lebendige Sängerin eine viel beachtete Botschafterin all jener alten Tänze und Musikstile wie Funana, Ferrinho, Cola Sanjon und Batuque, die den Rhythmus und das Lebensgefühl auf den im Atlantik gelegenen, kapverdischen Inseln widerspiegeln. Dabei hat die in Kuba geborene Mayra Andrade als Diplomatentochter nicht nur auf den Kapverden sondern u.a. in Angola, Deutschland, im Senegal und vor allem in Paris gelebt.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.mayra-andrade.com


Sara Tavares (Cap Verde)

Songwriterin und Sängerin afrikanisch-portugiesischer Herkunft, vermittelt in ihren Songs Sanftmut und Vertrautheit durch ihre zarte und gefühlvolle Stimme. Sie vereinigt in ihrer Musik ihre Wurzeln in einem Mix von Afro-Pop und traditionellen Kapverdischen Rhythmen. Im Jahr 1994, im Alter von gerade einmal 15 Jahren, gewinnt sie nicht nur den nationalen Vorentscheid zum "Eurovision Songcontest", sondern auch den in Portugal wohl bekanntesten RTP Songcontest.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.myspace.com/saratavares

LURA (Cap Verde)

Mit ihrer vollen, etwas sinnlich rauchigen Stimme vermittelt sie urbane, dynamische und moderne Impressionen aus der einzigartigen kapverdischen Musikkultur. Die 31-jährige Sängerin Lura ist die herausragendste Stimme einer neuen Generation auf den winzigen Inseln westlich von Senegal, die ihren kreativen Horizont selbstbewusst und kosmopolitisch erweitert. Sie singt nicht nur das Klagelied der traditionellen Mornas und von der Sodade, der bittersüssen und unstillbaren Empfindung zwischen Nostalgie, Sehnsucht und dem Vermissen von Heimat und Liebe. Nach ihren Erfahrungen mit Rhythm‘n‘Blues und Zouk webt Lura nun das ganze Feuer der afrikanischen und kreolischen Rhythmen in ihre Lieder ein, die sie auch meistens selbst komponiert und schreibt. Sie berichtet in Portugiesisch- Kreolisch - manchmal
augenzwinkernd, aber immer mit einer hinreißenden Bühnenpräsenz - über den Inselalltag und die Emigration. Ihr Charme steckt die fünf Begleitmusiker an: Da verwickeln sich harmonisch quellende Piano- und Gitarrenklänge mit dicht-treibenden Perkussionsrhythmen zum tonal sanft-farbigen Rencontre, in dem sich Luras Lebensgefühl voll entfalten kann.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.caboverde.com/music/lura-e.htm

DOBET GNAHORÉ (Côte d'Ivoire )

Da lässt sie schon mal spielerisch einen Jodel steigen - herzhaft zwischen Brust- und Kopfstimme zappend, genauso wie die vom Aussterben bedrohten Pygmäen-Frauen. Dann wieder geht ihre klare samtig-warme Alt-Stimme - eingebettet in sanfte Gitarrenklänge und ins leichte Versmass der Perkussionsinstrumente und des Basses - mit eindringlichen Balladen unter die Haut. Und in bester Manier einer Chansonnière komponiert und textet Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste ihre Lieder selbst. Sie vermittelt in den Sprachen Bété, Lingala und Wolof ein Bild ihres ganz eigenen Afrikas und singt offen über die Liebe, den Tod, die Ausbeutung der Frauen und Kinder in Afrika. Dazu gestaltet ihr virtuoses Ensemble feingliedrige panafrikanische und zeitlos wirkende Arrangements mit westafrikanischen Mandingo-Melodien, ivorischen Ziglibiti-Gitarrenläufen, kongolesischen Rumba-Rhythmen, kamerunischem Bikutsi-Pop und ghanaischem Highlife-Sound. Dies trägt zum harmonischen Kolorit einer 25 Jahre jungen Musikerin bei, die weltweit World Music-Fans betört.
2010 new CD promotional tour (CH/D/A)
http://www.myspace.com/dobetgnahore

ROKIA TRAORÉ (Mali): 4. - 8. März, 25. März - 4. April, 30. April - 10. Mai 2010

Rokia Traoré zählt seit Jahren zu den innovativsten Musikerinnen West-Afrikas. Sie stammt aus Mali, war als Diplomatentochter in der ganzen Welt unterwegs und lebt heute die meiste Zeit in Paris. Von Beginn an forderte sie ihre Landsleute mit ihren modernen Ideen heraus. In atemberaubender Weise experimentiert sie seit Jahren mit der Tradition ihrer Heimat Mali. Sie scheut sich nicht lokale Musiktraditionen zu verändern, sie untereinander zu kombinieren und tut all das auch noch als eine junge Frau. Für die einen zeigte sie zu wenig Respekt, für die anderen öffnete sie ganz neue Wege mit Tradition umzugehen, sie zu achten, sich aber auch nicht von ihr einengen zu lassen. Die Zeit hat ihr immer wieder Recht gegeben.
Ihr neues Album Tchamantché wird viele überraschen. Musste sie anfangs noch die Nähe zu ihrer Heimat unterstreichen, hat sie diesmal eine Sprache gefunden, die sowohl ihre Erfahrungen als Teil einer afrikanischen Diaspora in Paris und ihre Begegnungen mit afroamerikanischen Musikern in den USA aufnimmt, als auch ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat Mali unterstreicht. Das spiegelt sich auch in den Instrumenten, die sie diesmal verwendet. Auf Tchamantché verzichtet Rokia z.B. auf das Balafon (das afrikanische Xylophon) und integriert stattdessen eine Gretsch Gitarre und westliche Rhythmus Elemente.
http://www.rokiatraore.net/

BASSEKOU KOUYATE & NGONI BA ( Mali) : 14. - 24. Mai, 1. - 6. Juni 2010

Bassekou wurde in einem Dorf namens Garana etwa 60 Kilometer entfernt von Segu geboren, in einer abgelegenen ländlichen Gegend an den Ufern des Niger. Er ist in einem musikalisch traditionellen Umfeld aufgewachsen, denn seine Mutter war Sängerin, sein Vater sowie seine Brüder waren begnadete ngoni-Spieler. Als er 19 Jahre alt war zog er nach Bamako, wo er das erste Mal Toumani Diabate traf. In den späten Achtzigern war Bassekou ein Teil von Toumanis Trio, und zusammen nahmen sie ihre ersten Alben 'Songhai' und 'Djelika' auf. Bassekou heiratete die Sängerin Ami Sacko (die sogenannte "Tina Turner aus Mali") und sie sind sehr begehrt bei den traditionellen sonntäglichen Hochzeitsfeiern in den Straßen Bamakos. Jetzt hat er seine eigene Band gegründet: 'ngoni ba' - die große ngoni: Malis erstes ngoni-Quartett.
http://www.myspace.com/bassekoukouyate

Chiwoniso (Zimbabwe)

Die Königin der Mbira Stella Chiweshe, die 2006 beim KASUMAMA Afrika Festival das Publikum in ihren Bann zog, begann noch vor der Unabhängigkeit Zimbabwes das Daumenklavier Mbira, das damals nur von Männern gespielt wurde, als Instrument für Frauen zu etablieren. Heute gibt es eine ganze Reihe junger Mbira-Musikerinnen, an ihrer Spitze die Rebellin Chiwoniso Maraire. Aufgewachsen in den USA und Zimbabwe bezieht Chiwoniso ihr Erbe aus der uralten Tradition der Shona mit den Rhythmen der Mbira; zugleich schöpft sie Inspiration aus der urbanen Musikkultur der Staaten von Soul bis HipHop. Bereits mit 22 Jahren nahm Chiwoniso ihr erstes Album "Ancient Voices" auf und wurde 1998 als die außergewöhnlichste musikalische Entdeckung Afrikas mit dem begehrten Nachwuchspreis Prix Découvertes von Radio France ausgezeichnet. Ihr neues Album "Rebel Woman" (2008) stürmte neuerlich die Weltmusikcharts. Klanglich erfindungsreich und textlich unerschrocken ist "Rebel Woman" ein klares Statement der Künstlerin, die sich unermüdlich für die Rechte der Frauen und Kinder engagiert und mutig gegen die zimbabwische Führung kämpft.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.cumbancha.com/chiwoniso

Lira (South Africa's Afro Soul Queen)

Lira is known for eclectic sounds comprising elements of Afro-pop, R&B and jazz. She became a mega selling singer in South Africa with her second album "Feel Good" ("Best Jazz Album 2007, Metro FM Awards). The title song "Feel Good" was the most downloaded song in South Africa in 2008. With her third album "Soul In Mind".Lira succeeded to cause a sensation at this year´s South African Music Awards: she was nominated for 6 SAMA awards ... she finally won in the following categories, making her the most decorated winner of this year´s SAMA awards:
Booking D/A/CH/CZ
http://www.misslira.co.za/home.php

SIMPHIWE DANA die neue Stimme Südafrikas,

im Mai bis Juli 2010 verfügbar für KONZERTE und FESTIVALS

im Frühjahr 2010 wird durch die Fussball-WM das Gastland Südafrika im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen. Passend hierzu kommt von Mai bis Juli mit Simphiwe Dana eine der wichtigsten jungen Sängerinnen dieses Landes zu nach Europa.
In ihrer Heimat ist Simphiwe Dana längst ein Superstar und wird mit so bekannten Kolleginnen wie Miriam Makeba oder Erykah Badu verglichen. Ihre ersten beiden Alben erreichten dort auf Anhieb Platin-Status, wurden vielfach preisgekrönt und konnten sich auch in den Top Ten der europäischen Jazz- und Weltmusikcharts gut platzieren.

2006 trat Simphiwe Dana im Rahmen der Fußball-WM in Berlin beim One World Day vor dem Brandenburger Tor auf und ihre sehr erfolgreiche Europa-Tournee von 2007 beendete sie mit einem Open-Air auf dem Rathausplatz in Wien. 2008 füllte sie unter anderem die Tafelhalle in Nürnberg, den Colos Saal, Aschaffenburg und das Jazzhaus, Freiburg und spielte auf Festivals wie dem Jazzfest Aalen oder dem Roots Festival
Für ihr neues Album, das im Frühjahr 2010 erscheinen wird, konnte sie keinen geringeren als Craig Street als Produzenten gewinnen, der schon für Cassandra Wilsons Blue-Note-Erstling oder Norah Jones’ mit einem Grammy ausgezeichnetes Debütalbum verantwortlich war.

Mit ihrer geradezu magischen Bühnenpräsenz reißt sie das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin, und ihre einzigartige Mischung aus African Roots, Jazz, Pop, Soul, Gospel bis hin zum Hip Hop bildet den wohl eigenständigsten Sound, der seit Jahren vom afrikanischen Kontinent zu hören war.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.myspace.com/simphiwedana

Manou Gallo (Côte d'Ivoire)

Wir alle sind ’Afropäer’, haben ein gemeinsames Ziel”, singt Manou Gallo in einem ihrer neuen Songs. “Wir beziehen alle Position, wir sind keine Führer, doch wir sind Lautsprecher.” Starke Worte von der hochenergetischen Bandleaderin, Bassistin und Perkussionistin aus der Elfenbeinküste, die uns vor dreieinhalb Jahren schon mit ihrem Debüt Dida den Atem verschlagen hat: Knackige Funk-Grooves mit HipHop-Einsprengseln, Rockgitarren, Blues-Riffs und vor allem immer wieder die charismatischen Chöre, die an Zap Mama erinnerten: Dieser Mix war bis dato einzigartig progressiv in der afrikanischen Musik und zugleich unglaublich urban – ein ausbalancierter Spagat, der die Biographie Gallos zwischen den Kontinenten schlüssig abbildete. Nun setzt die dynamische Ivorerin zum zweiten interkontinentalen Sprung an - ihrem Reifezeugnis, das sie selbstbewusst einfach Manou Gallo nennt. Ein Werk, das in Klang und Vers eine stolze Bande zwischen Schwarzafrika und dem Westen etabliert. Und wiederum stellen wir fest: Das Prädikat ”Powerfrau” ist heutzutage reichlich überstrapaziert – bei Madame Gallo jedoch passt es wie die Faust auf Auge, oder besser: Wie ihre wirbelnden Hände auf Griffbrett und Trommel.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.myspace.com/manougallo

HABIB KOITÉ & BAMADA (Mali )

Sanft-eindringlich erklingt sein Instrument. Die Saiten zupft der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité virtuos wie diejenigen einer Kamele N’Goni (4- oder 6-saitige Kora- Harfenlaute der Wassoulou-Jäger). Über diesem perlenden Sound schweben filigrane Harmonika-Töne. Später antworten Chorstimmen den Tama-Rufen der Talkingdrum. Fast fiebrig treiben die Rhythmen der Trommeln und Kalebassen sowie die E-Bassläufe vorwärts. Dann setzt eine Violine flirrend-kreisende Akzente. Und zu tänzelnden Balafon-Mustern vermittelt schliesslich Koités melodiös-einschmeichelnde Stimme im Bambara-Dialekt viele nachdenkliche Bilder aus dem afropäischen Alltag. Dazu gibt’s schlicht-intim besonnene Ratschläge. Dansso Doso nennt Habib Koité seine charismatische Musik. Mit diesem behutsamen Grenzgang zwischen Griot-Tradition und Singer-Songwriter-Moderne gehört der Fürsprecher eines selbstbestimmten «Schwarzen Kontinents» zur allerersten Riege afrikanischer Musiker. Er ist mit seiner Band «Bamada» und seinem vierten, die Charts toppenden Album «Afriki» im Gepäck unterwegs.
Booking D/A/CH/CZ
http://www.myspace.com/habibkoite

Seun Kuti (Nigeria)

ist Fela Anikulapo Kuti 's letzter Sohn, und er tritt in die Fußstapfen seines berühmten Vaters. Fela Kuti gilt als Begründer des Afrobeat und ist Nigerias bekanntester Popstar der 1970er und 80er Jahre. Weit über Afrika hinaus ist er bis heute berühmt für seine kraftvolle, originäre Musik; seine Bedeutung für die afrikanische, aber auch für die Popmusik ist durchaus vergleichbar mit der Bob Marley's im Reggae und Pop. Seun Kuti kann eine ähnliche Bedeutung für eine neue Generation von Musikfans erlangen.Booking D/A/CH/CZ
http://www.myspace.com/seunkuti

Salif Keita ( Mali ) Die «Goldene Stimme Afrikas»

Der Mann, dem wir Klassiker wie "Mandjou", "Soro" und "Folon" zu verdanken haben! Salif Keita, die "Goldene Stimme Afrikas", verschmelzt die traditionelle Musik seiner westafrikanischen Homelands mit Stilelementen aus Spanien und dem Nahen Osten. Für den Albino aus Mali schien in den frühen 70ern die Musikerlaufbahn der einzige Weg, der Armut und Kriminalität in seiner Heimat zu entfliehen. Und er sollte sich als extrem talentiert erweisen: Heute ist Salif die Ikone der afrikanischen Musik schlechthin.

Seine musikalischen Sporen verdient sich Keita ab 1969 in der legendären «Super Rail Band de Bamako». Aufgrund der politischen Verhältnisse von 1973 verlässt er seine Heimat Mali und zieht nach Abidjan. Die Hauptstadt der Elfenbeinküste ist schon damals ein Zentrum der afrikanischen Musikproduktion. Nach einem Trip in die USA landet Keita schliesslich 1984 in Frankreich. Keitas Musik verbindet traditionelle afrikanische Musikstile mit modernen Pop-Einflüssen. «Soro», sein Solodebut aus dem Jahre 1987, zählt noch heute zu den bestverkauften afrikanischen Platten. Ein Traum wird 1991 für Keita wahr, als der von ihm hoch geschätzte Joe Zawinul das Album «Amen» für ihn produziert und mit ihm durch die ganze Welt tourt.

Das Erscheinen seines Albums «Moffou» vor fünf Jahren zeigt einen Wendepunkt in Salif Keitas Leben auf: Er kehrt in seine Heimat Mali zurück und verstärkt wieder seine Hinwendung zu akustischen und traditionellen afrikanischen Instrumenten wie Gitarre, Oud, Bass, Kora, Balafon, N’Goni und Kalebassen. Den damals eingeschlagenen Weg setzt Keita auf seiner aktuellen CD M’Bemba konsequent fort. Mit dem Titelsong, der übersetzt «Vorfahre» bedeutet, nutzt Salif Keita die Gelegenheit, um an einen seiner berühmten Ahnen zu erinnern: Sundiata Keita gründete 1240 das Königreich Mali, dessen damalige Grenzen riesig waren. M’Bemba ist auch das Fazit eines langen, erlebnisreichen Musikerlebens –mit hypnotisierenden Rhythmen, überschwänglicher Fröhlichkeit, melancholischen Momenten und natürlich seinem unwiderstehlichen Gesang.
Booking D/A/CH/CZ
www.salifkeita.net