In Senegal gilt zumindest bezogen
auf die stimmlichen Qualitäten eines Sängers: Je höher
je besser. Youssou NDour, Ismaël Lô oder Ousmane
Touré genießen nicht zuletzt wegen ihres Falsetts
Starstatus. Magou von der vorgelagerten Insel NGor schwimmt
deutlich gegen den Strom seiner Landsmänner. Mit ruppiger
Sandpapierstimme frontet der 30jährige die Arrangements seiner
Band Dakar Transit. Die Durchgangsstationen afro-kubanische Musik,
Rap, Reggae und Soul haben ihn geschult, bis er nun bei seiner
eigenen neuen traditionellen Musik angekommen ist.
In
tiefempfundenen Balladen, groovigen Casamance- und Mbalax-Nummern,
mit Texten über die Sklaverei, die Zerbrechlichkeit der Erde
und die eigentümlichen Wege der Liebe durchbricht er machtvoll
das Diktat von der hohen Stimme der Sahel-Musik. Salsa-Akzente
und Tata Dindins Kora bereichern das Meisterwerk des lyrischen
Afro-Pops. http://www.myspace.com/magoudakartransit
Rocky
Dawuni (Ghana)
Rocky
Dawuni spielte im Sommer 2009 eine sehr erfolgreiche Überraschungs-Tour
in Deutschland und Österreich. Wie gut der charismatische
Künstler, der in den USA und in Afrika längst zur
Champions League zählt, ankam, belegen seine Erfolge z.
B. bei den Afrika Tagen Wien 2009, Libori Festival Paderborn,
Maschsee Fest Hannover und dem Outdoor Zentrum in Lahntal.
Nun
solls nächstes Jahr weitergehen. Rocky Dawuni, kommt
wieder:
Im Mai 2010 steht Rocky für eine etwa 15-tägige Club-Tour
in Deutschland zur Verfügung, bevor er im nächsten
Sommer die Festivals in Italien, Deutschland, Österreich,
Schweiz und Frankreich spielt. www.myspace.com/rockydawunimusic
Elemotho (Namibia):
Mai - August 2011
"The Rhythms of the Kalahari, melodies
of meditation,
The freedom of the jazz, the winds of Siberia, the African beats All
combined with messages of a new age ."
Selten haben wir die Gelegenheit, Musikgruppen aus Namibia zu
hören. Elemotho ist eine Referenz in Namibia. Die Lieder
sind eine sozi-politische Kritik der Gesellschaft.
Fast drei Jahre war es still um Elemotho alias Ricardo Mosimane,
nachdem er 2003 sein Debütalbum ,,The System is a Joke"
veröffentlichte. Jetzt plant der Windhoeker Musiker sein
Comeback mit einem neuen Album: ,,Human".
Als Elemotho 2003 sein Debütalbum
herausbrachte, herrschte in Windhoek Aufbruchstimmung. Der junge
Tswana war ein Musiker der neuen Generation Namibias. Er machte
eigene Musik, er kopierte nicht die Kwaito-Sounds aus den südafrikanischen
Townships wie viele andere, traditionell war sie aber auch nicht,
seine Musik. Weltmusik eher, originell war sie, mit spirituellen
und auch witzigen Texten, und vor allem: neu für Namibia. http://www.elemotho.com/
MARIA
DE BARROS(Kap
Verde)
ist das Patenkind von CESARIA EVORA
(die "barfüßige Diva", wie sie auch manchmal
genannt wird), aus Kap Verde. Diese Patenschaft hat MARIA DE
BARROS sicher ein bisschen geholfen, den Grundstein für
die Liebe zur Musik zu legen. Alles andere darf man wohl der
talentierten Sängerin selbst zuschreiben. Mit starker,
wohlklingender
Stimme singt sie - meist im portugiesischen Dialekt Criolu -
Songs ihrer Heimat und von den Dingen und Menschen, mit denen
sie aufwuchs.
Nach einer fulminanten Performance beim Sunsplash in Wiesen
und einem Duett mit HABIB KOITE ebendort, ist auch der Name
MARIA DE BARROS hierzulande so manchem Weltmusik-Fan ein Begriff.Fans
oder nicht - wir alle können eine Dosis dieser frischen,optimistischen
und farbenfrohen Musik gebrauchen, wo es doch bei uns nun endgültig
Herbst zu werden scheint und der Sommer noch weit ist
Booking D/A/CH/CZ - nov, dec, festivals 2010 http://www.caboverde.com
Mayra Andrade mit ihrer fantastischen Stimme und ihrer unglaublich
starken Bühnenpräsenz gehört zu den interessantesten
jungen Sängerinnen im Grenzbereich zwischen Weltmusik und
Jazz. Wer ihre Musik gehört hat, kann sich ihrem Bann nicht
entziehen, und wer sie live erlebt hat, gerät ins Schwärmen.
Trotz ihrer Jugend zeichnet sich Mayra Andrade durch musikalische
Reife aus.
Mit
16 Jahren gewann sie die Goldmedaille als beste Sängerin
bei den Jeux de la Francophonie 2001 in Kanada. Von
da an ging es für die heute 24-jährige Sängerin
Schlag auf Schlag weiter: Noch ohne Plattenvertrag, trat sie auf
Festivals mit Joe Zawinul, Angelique Kidjo, Gilberto Gil u.v.a.
auf. 2005 lud Chanson Legende Charles Aznavour sie ein, mit ihm
ein Duett auf seinem neuen Album zu singen. Größere
Auftritte im Umfeld von Cesaria Evora folgten.
Seitdem
ist die lebendige Sängerin eine viel beachtete Botschafterin
all jener alten Tänze und Musikstile wie Funana, Ferrinho,
Cola Sanjon und Batuque, die den Rhythmus und das Lebensgefühl
auf den im Atlantik gelegenen, kapverdischen Inseln widerspiegeln.
Dabei hat die in Kuba geborene Mayra Andrade als Diplomatentochter
nicht nur auf den Kapverden sondern u.a. in Angola, Deutschland,
im Senegal und vor allem in Paris gelebt. Booking
D/A/CH/CZ
http://www.mayra-andrade.com
Sara
Tavares (Cap Verde)
Songwriterin und Sängerin afrikanisch-portugiesischer
Herkunft, vermittelt in ihren Songs Sanftmut und Vertrautheit
durch ihre zarte und gefühlvolle Stimme. Sie vereinigt in
ihrer Musik ihre Wurzeln in einem Mix von Afro-Pop und traditionellen
Kapverdischen Rhythmen. Im Jahr 1994, im Alter von gerade einmal
15 Jahren, gewinnt sie nicht nur den nationalen Vorentscheid zum
"Eurovision Songcontest", sondern auch den in Portugal
wohl bekanntesten RTP Songcontest.
Booking D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/saratavares
LURA(Cap
Verde)
Mit ihrer vollen, etwas sinnlich rauchigen Stimme vermittelt
sie urbane, dynamische und moderne Impressionen aus der einzigartigen
kapverdischen Musikkultur. Die 31-jährige Sängerin Lura
ist die herausragendste Stimme einer neuen Generation auf den
winzigen Inseln westlich von Senegal, die ihren kreativen Horizont
selbstbewusst und kosmopolitisch erweitert. Sie singt nicht nur
das Klagelied der traditionellen Mornas und von der Sodade, der
bittersüssen und unstillbaren Empfindung zwischen Nostalgie,
Sehnsucht und dem Vermissen von Heimat und Liebe. Nach ihren Erfahrungen
mit RhythmnBlues und Zouk webt Lura nun das ganze
Feuer der afrikanischen und kreolischen Rhythmen in ihre Lieder
ein, die sie auch meistens selbst komponiert und schreibt. Sie
berichtet in Portugiesisch- Kreolisch - manchmal
augenzwinkernd, aber immer mit einer hinreißenden Bühnenpräsenz
- über den Inselalltag und die Emigration. Ihr Charme steckt
die fünf Begleitmusiker an: Da verwickeln sich harmonisch
quellende Piano- und Gitarrenklänge mit dicht-treibenden
Perkussionsrhythmen zum tonal sanft-farbigen Rencontre, in dem
sich Luras Lebensgefühl voll entfalten kann.
Booking D/A/CH/CZ http://www.caboverde.com/music/lura-e.htm
BASSEKOU
KOUYATE & NGONI BA ( Mali) : Mai, Juli - August 2010
Bassekou wurde in einem Dorf namens Garana etwa 60 Kilometer entfernt
von Segu geboren, in einer abgelegenen ländlichen Gegend
an den Ufern des Niger. Er ist in einem musikalisch traditionellen
Umfeld aufgewachsen, denn seine Mutter war Sängerin, sein
Vater sowie seine Brüder waren begnadete ngoni-Spieler. Als
er 19 Jahre alt war zog er nach Bamako, wo er das erste Mal Toumani
Diabate traf. In den späten Achtzigern war Bassekou ein Teil
von Toumanis Trio, und zusammen nahmen sie ihre ersten Alben 'Songhai'
und 'Djelika' auf. Bassekou heiratete die Sängerin Ami Sacko
(die sogenannte "Tina Turner aus Mali") und sie sind
sehr begehrt bei den traditionellen sonntäglichen Hochzeitsfeiern
in den Straßen Bamakos. Jetzt hat er seine eigene Band gegründet:
'ngoni ba' - die große ngoni: Malis erstes ngoni-Quartett. http://www.myspace.com/bassekoukouyate
Chiwoniso
(Zimbabwe)
Die Königin der Mbira Stella Chiweshe, die 2006 beim
KASUMAMA Afrika Festival das Publikum in ihren Bann zog, begann
noch vor der Unabhängigkeit Zimbabwes das Daumenklavier Mbira,
das damals nur von Männern gespielt wurde, als Instrument
für Frauen zu etablieren. Heute gibt es eine ganze Reihe
junger Mbira-Musikerinnen, an ihrer Spitze die Rebellin Chiwoniso
Maraire. Aufgewachsen in den USA und Zimbabwe bezieht Chiwoniso
ihr Erbe aus der uralten Tradition der Shona mit den Rhythmen
der Mbira; zugleich schöpft sie Inspiration aus der urbanen
Musikkultur der Staaten von Soul bis HipHop. Bereits mit 22 Jahren
nahm Chiwoniso ihr erstes Album "Ancient Voices" auf
und wurde 1998 als die außergewöhnlichste musikalische
Entdeckung Afrikas mit dem begehrten Nachwuchspreis Prix Découvertes
von Radio France ausgezeichnet. Ihr neues Album "Rebel Woman"
(2008) stürmte neuerlich die Weltmusikcharts. Klanglich erfindungsreich
und textlich unerschrocken ist "Rebel Woman" ein klares
Statement der Künstlerin, die sich unermüdlich für
die Rechte der Frauen und Kinder engagiert und mutig gegen die
zimbabwische Führung kämpft.
Booking D/A/CH/CZ http://www.cumbancha.com/chiwoniso
Lira
(South Africa's Afro Soul Queen)
Lira is known for eclectic sounds comprising elements of Afro-pop,
R&B and jazz. She became a mega selling singer in South Africa
with her second album "Feel Good" ("Best Jazz Album
2007, Metro FM Awards). The title song "Feel Good" was
the most downloaded song in South Africa in 2008. With her third
album "Soul In Mind".Lira succeeded to cause a sensation
at this year´s South African Music Awards: she was nominated
for 6 SAMA awards ... she finally won in the following categories,
making her the most decorated winner of this year´s SAMA
awards:
Booking D/A/CH/CZ http://www.misslira.co.za/home.php
Seine
Musik ist von intensiver Leuchtkraft und kristallklar, dabei technisch
ausgesprochen fortschrittlich. Mit seiner nostalgischen Atmosphäre,
seinem ätherischen, meditativen Klima, seiner spartanischen
Instrumentierung, seiner Simplizität und Sanftheit kreiert
Lokua Kanza eine fast schon übernatürliche Transparenz,
die ihn deutlich von anderen Künstlern aus dem Kongo, aber
auch aus anderen Ländern Afrikas abhebt. Bei ihm umarmen
und vereinen sich zwei Welten in nahezu perfekter Weise: Afrika
mit seinen starken Songs und Traditionen und der Wes-ten mit seinen
subtilen Rhythmen und Harmonien.
Auf
der Bühne kreiert der Musiker, Komponist, Tex-ter und Sänger
in lingalischer, portugiesischer, französischer und englischer
Sprache mit seiner spartanisch instrumentierten vierköpfigen
Band eine Mischung aus Entspannung und Entertainment, die jedes
Publikum begeistert und die unglaubliche Variationsbreite seiner
Musik widerspiegelt.
Lokua Kanza wurde in Zaire geboren. Sein Vater gehörte dem
Volk der Mongo an, bekannt für ihren polyphonen Gesang, und
seine Mutter kommt aus Ruanda, ein Land der kunstvollen Hofmusik.
Die Entscheidung Sänger zu werden fällte er, nachdem
er eines von Miriam Makebas Konzerten besucht hatte und ihr Freund
Ray Lema gab ihm seine erste Gitarre. Im Jahr 1984 ging Lokua
Kanza nach Paris, um Jazzgitarre zu lernen. Er wurde schnell Teil
der dortigen afrikanischen Community und begleitete Ray Lema,
Papa Wemba, Sixun und Manu Dibango. Sein erstes Album Lokua Kanza
(veröffentlicht 1993) war unglaublich erfolgreich und machte
ihn international zum Star. Kanza erhielt einen Plattenvertrag
von der BMG und ging auf Welttournee. Er trat im Vorprogramm von
Youssou NDour (auf dessen 1994er Wommat / The Guide-Album
er auch mitwirkte) und dem französischen Megastar Patrick
Bruel auf.
Im April 2010
erscheint mit Nkolo ein Album, das nicht nur eines von Lokua
Kanzas Meisterwerken sein könnte, sondern gleichsam einen
Maßstab für die Musik der Gegenwart setzt vom
Genre der Weltmusik ganz zu schweigen (Harmonia
Mundi). http://www.lokua-kanza.com/
Cheikh
Lô (Senegal) Juli - August , Oktober - November 2010
Der Senegalese Cheikh Lô, einer
der talentiertesten afrikanischen Künstler, erschafft eine
magisch anmutende Fusion aus Mbalax, Funk and Soul und kubanischer
Musik. Er mixt Perkussion mit einem unglaublichen Bläsersatz
(der glatt von James Brown stammen könnte), gibt etwas "funky"
Hammondorgel und akustische Gitarre dazu. Und über allem
schwebt Lô's wunderschöner, melodischer Gesang. http://www.myspace.com/cheikhloofficial