Dieses sagenhafte Trio besteht aus drei
außergewöhnlichen Solistinnen und Komponistinnen die
zusammen das Konzertprogramm und die Aufnahmen der Gruppe über
die Jahre enorm bereicherten. Jede einzelne von ihnen verdient
es, in einem Atemzug mit Miriam Makeba, Dorothy Masuka, Yvonne
Chaka Chaka, Busi Mhlongo oder Brenda Fassie genannt zu werden.
Jede einzelne von ihnen hätte eine erfolgreiche Solokarriere
machen können. Aber die Geschichte hat anders entschieden
...
Im
Jahre 2000 starben West Nkossi, Marks Mankwane und Mahlathini
kurz hinter einander.Nach
einer Trauerperiode beschlossen die Mahotella Queens, die Fackel
des Mbaquanga gemeinsam mit einer jungen Band wieder aufzunehmen.
Der Zukunft zugewandt stürzten sich die drei Queens wieder
in den Kampf. Und das ist nichts weniger als die Geburt einer
neuen Gruppe, eine neue Geschichte, ein neues Abenteuer für
die, die den Kampf nie aufgegeben haben. Aus Treue zu ihren
verstorbenen Mitmusikern bezeugen sie die Vitalität einer
Kultur, die von Uniformierung und Globalisierung bedroht wird.
Diese drei außergewöhnlichen Frauen, diese drei großen
afrikanischen Stimmen sind mit neuen Songs und einer neuen Show
aufgebrochen, die Welt zu erobern. http://www.leopardmannen.no/m/mahotella.queens.asp
Rocky
Dawuni (Ghana)
Rocky
Dawuni spielte im Sommer 2009 eine sehr erfolgreiche Überraschungs-Tour
in Deutschland und Österreich. Wie gut der charismatische
Künstler, der in den USA und in Afrika längst zur
Champions League zählt, ankam, belegen seine Erfolge z.
B. bei den Afrika Tagen Wien 2009, Libori Festival Paderborn,
Maschsee Fest Hannover und dem Outdoor Zentrum in Lahntal. Nun
solls nächstes Jahr weitergehen. Rocky Dawuni, kommt
wieder:
Im Mai 2010 steht Rocky für eine etwa 15-tägige Club-Tour
in Deutschland zur Verfügung, bevor er im nächsten
Sommer die Festivals in Italien, Deutschland, Österreich,
Schweiz und Frankreich spielt. www.myspace.com/rockydawunimusic
Etran
Finatawa (Niger) - Maerz 2010
Die Musikgruppe Etran Finatawa ist die
Verbindung zweier Kulturen: Der Tuareg- und der Wodaabekultur.
Ihr Name bedeutet übersetzt: "Die Sterne der Tradition".
Die Gruppe besteht aus zehn Musikern, Tuareg und Fulbenomaden
(Wodaabe) aus dem Sahelland Niger, die sich im Januar 2004 zusammen
getan haben, um gemeinsam Musik zu machen. Inspiriert von den
reichen Nomadenkulturen der Tuareg und Fulbe-Wodaabe-Nomaden
entführen sie mit ihren Rhythmen den Hörer in die
weite Landschaft der Wüste, des Sahels. Wie auf dem Rücken
eines Kamels entdeckt der Hörer die bezaubernde Landschaft,
durch die der Rhythmus der Schlaginstrumente in gleichmäßigem
Takt trägt. In ihren Liedern besingt Etran Finatawa die
Schönheit der Wüste, der Tiere und der Frauen. Sie
sind sanft und voller Sehnsucht und voller Verehrung für
ihre Kulturen. Sie singen von den guten Tagen, den Festen und
den Herden, aber auch von Dürre und den vielen Veränderungen
in ihrem Leben. Durch die einmalige Verbindung zweier Kulturen,
der Tuareg und Fulbekultur, ist das Programm der Gruppe abwechslungsreich
und voller Lebensfreude. Diese Musik lädt einfach zum Tanzen
ein! http://www.etranfinatawa.com/
ANGÉLIQUE
KIDJO (Benin) : 5. - 31. Mai 2010
Angelique Kidjo, die für ihre Arbeit
schon viermal für einen Grammy nominiert wurde, hat die
westafrikanischen Traditionen ihrer Kindheit, die sie in Benin
verbrachte, mit Elementen des amerikanischen Rhythm & Blues,
Funk und Jazz sowie Einflüssen aus Europa und Lateinamerika
verwoben. In den 1990er Jahren hatte sie weltweit Chartserfolge
mit den Alben Logozo und Aye sowie den Singles Batonga und Agolo.
Seitdem gehört sie zu den international bekanntesten und
meistgeachteten afrikanischen Künstlerinnen.
Seit
Aye erschienen vier weitere Alben, darunter von 1998-2004 eine
Trilogie von Konzeptalben, in der afrikanische Wurzeln in der
Musik aus den Vereinigten Staaten (Oremi), Brasilien (Black
Ivory Soul) und der Karibik (Oyaya!) erforscht werden.
Im
Frühjahr 2007 erscheint Djin Djin, ein wunderbares Popalbum,
das an frühere Chartserfolge anknüpfen kann. Die vom
legendären Tony Visconti produzierte Platte kann mit einer
Reihe namhafter Gaststars aufwarten, u.a. Alicia Keys, Peter
Gabriel, Carlos Santana, Joss Stone, Ziggy Marley, Amadou &
Mariam, Branford Marsalis und Josh Groban. Für Deutschland
interessant ist das Duett mit Joy Denalane; dieser Song erschein
als Single, ebenso wie Gimme Shelter, das Kidjo mit Joss Stone
singt..
Große
kollegiale Wertschätzung genießt Angelique Kidjo
schon lange. Bereits seit den Anfängen ihrer Karriere arbeitet
sie mit international angesehenen Künstlern wie Branford
Masalis, Santana und Gilberto Gil zusammen. Ihr Duett mit Dave
Matthews in dem Lied "Iwoya", das auf ihrer Platte
Black Ivory Soul (2002) erschien, war ein weiterer wichtiger
Erfolg zur Erweiterung ihrer Fangemeinde weltweit. Auf der Berlinale
2004 nahm Angélique Kidjo an der Präsentation des
von Martin Scorsese produzierten Films Lightning in a bottle
teil, einer Hommage an den Blues - an dem sie mit zwei ihrer
Songs maßgeblich beteiligt war.
Angelique
Kidjo hat bei Hunderten von Auftritten weltweit ihre außergewöhnlichen
Live-Qualitäten unter Beweis gestellt. In den letzten Jahren
ist sie jedes Jahr gleichermaßen in den USA wie in Europa
getourt, jedoch nur selten im deutschsprachigen Raum. Im Sommer
und Herbst 2007 endlich spielte sie 11 Konzerte, die das Publikum
begeisterten. Begleitet von einer erstklassigen Band überzeugte
Kidjo mit hoher Energie und einer kraftvollen Stimme. Booking
D/A/CH/CZ http://www.kidjo.com/
MARIA DE BARROS(Kap
Verde)
ist das Patenkind von CESARIA
EVORA (die "barfüßige Diva", wie sie auch
manchmal genannt wird), aus Kap Verde. Diese Patenschaft hat
MARIA DE BARROS sicher ein bisschen geholfen, den Grundstein
für die Liebe zur Musik zu legen. Alles andere darf man
wohl der talentierten Sängerin selbst zuschreiben. Mit
starker, wohlklingender
Stimme singt sie - meist im portugiesischen Dialekt Criolu -
Songs ihrer Heimat und von den Dingen und Menschen, mit
denen sie aufwuchs.
Nach einer fulminanten Performance beim Sunsplash in Wiesen
und einem Duett mit HABIB KOITE ebendort, ist auch der Name
MARIA DE BARROS hierzulande so manchem Weltmusik-Fan ein Begriff.Fans
oder nicht - wir alle können eine Dosis dieser frischen,optimistischen
und farbenfrohen Musik gebrauchen, wo es doch bei uns nun endgültig
Herbst zu werden scheint und der Sommer noch weit ist Booking D/A/CH/CZ - nov, dec, festivals 2010 http://www.caboverde.com
MAYRA ANDRADE (Cap Verde) : 11.-16.
Februar 2010
Mayra Andrade mit ihrer fantastischen Stimme und ihrer unglaublich
starken Bühnenpräsenz gehört zu den interessantesten
jungen Sängerinnen im Grenzbereich zwischen Weltmusik und
Jazz. Wer ihre Musik gehört hat, kann sich ihrem Bann nicht
entziehen, und wer sie live erlebt hat, gerät ins Schwärmen.
Trotz ihrer Jugend zeichnet sich Mayra Andrade durch musikalische
Reife aus.
Mit
16 Jahren gewann sie die Goldmedaille als beste Sängerin
bei den Jeux de la Francophonie 2001 in Kanada. Von
da an ging es für die heute 24-jährige Sängerin
Schlag auf Schlag weiter: Noch ohne Plattenvertrag, trat sie auf
Festivals mit Joe Zawinul, Angelique Kidjo, Gilberto Gil u.v.a.
auf. 2005 lud Chanson Legende Charles Aznavour sie ein, mit ihm
ein Duett auf seinem neuen Album zu singen. Größere
Auftritte im Umfeld von Cesaria Evora folgten.
Seitdem
ist die lebendige Sängerin eine viel beachtete Botschafterin
all jener alten Tänze und Musikstile wie Funana, Ferrinho,
Cola Sanjon und Batuque, die den Rhythmus und das Lebensgefühl
auf den im Atlantik gelegenen, kapverdischen Inseln widerspiegeln.
Dabei hat die in Kuba geborene Mayra Andrade als Diplomatentochter
nicht nur auf den Kapverden sondern u.a. in Angola, Deutschland,
im Senegal und vor allem in Paris gelebt. Booking
D/A/CH/CZ
http://www.mayra-andrade.com
Sara
Tavares (Cap Verde)
Songwriterin und Sängerin afrikanisch-portugiesischer
Herkunft, vermittelt in ihren Songs Sanftmut und Vertrautheit
durch ihre zarte und gefühlvolle Stimme. Sie vereinigt in
ihrer Musik ihre Wurzeln in einem Mix von Afro-Pop und traditionellen
Kapverdischen Rhythmen. Im Jahr 1994, im Alter von gerade einmal
15 Jahren, gewinnt sie nicht nur den nationalen Vorentscheid zum
"Eurovision Songcontest", sondern auch den in Portugal
wohl bekanntesten RTP Songcontest.
Booking D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/saratavares
LURA(Cap
Verde)
Mit ihrer vollen, etwas sinnlich rauchigen Stimme vermittelt
sie urbane, dynamische und moderne Impressionen aus der einzigartigen
kapverdischen Musikkultur. Die 31-jährige Sängerin Lura
ist die herausragendste Stimme einer neuen Generation auf den
winzigen Inseln westlich von Senegal, die ihren kreativen Horizont
selbstbewusst und kosmopolitisch erweitert. Sie singt nicht nur
das Klagelied der traditionellen Mornas und von der Sodade, der
bittersüssen und unstillbaren Empfindung zwischen Nostalgie,
Sehnsucht und dem Vermissen von Heimat und Liebe. Nach ihren Erfahrungen
mit RhythmnBlues und Zouk webt Lura nun das ganze
Feuer der afrikanischen und kreolischen Rhythmen in ihre Lieder
ein, die sie auch meistens selbst komponiert und schreibt. Sie
berichtet in Portugiesisch- Kreolisch - manchmal
augenzwinkernd, aber immer mit einer hinreißenden Bühnenpräsenz
- über den Inselalltag und die Emigration. Ihr Charme steckt
die fünf Begleitmusiker an: Da verwickeln sich harmonisch
quellende Piano- und Gitarrenklänge mit dicht-treibenden
Perkussionsrhythmen zum tonal sanft-farbigen Rencontre, in dem
sich Luras Lebensgefühl voll entfalten kann.
Booking D/A/CH/CZ http://www.caboverde.com/music/lura-e.htm
DOBET
GNAHORÉ (Côte d'Ivoire )
Da lässt sie schon mal spielerisch einen Jodel
steigen - herzhaft zwischen Brust- und Kopfstimme zappend, genauso
wie die vom Aussterben bedrohten Pygmäen-Frauen. Dann wieder
geht ihre klare samtig-warme Alt-Stimme - eingebettet in sanfte
Gitarrenklänge und ins leichte Versmass der Perkussionsinstrumente
und des Basses - mit eindringlichen Balladen unter die Haut. Und
in bester Manier einer Chansonnière komponiert und textet
Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste ihre Lieder selbst.
Sie vermittelt in den Sprachen Bété, Lingala und
Wolof ein Bild ihres ganz eigenen Afrikas und singt offen über
die Liebe, den Tod, die Ausbeutung der Frauen und Kinder in Afrika.
Dazu gestaltet ihr virtuoses Ensemble feingliedrige panafrikanische
und zeitlos wirkende Arrangements mit westafrikanischen Mandingo-Melodien,
ivorischen Ziglibiti-Gitarrenläufen, kongolesischen Rumba-Rhythmen,
kamerunischem Bikutsi-Pop und ghanaischem Highlife-Sound. Dies
trägt zum harmonischen Kolorit einer 25 Jahre jungen Musikerin
bei, die weltweit World Music-Fans betört.
2010 new CD promotional tour (CH/D/A) http://www.myspace.com/dobetgnahore
ROKIA TRAORÉ (Mali): 4. - 8. März,
25. März - 4. April, 30. April - 10. Mai 2010
Rokia Traoré zählt seit Jahren
zu den innovativsten Musikerinnen West-Afrikas. Sie stammt aus
Mali, war als Diplomatentochter in der ganzen Welt unterwegs und
lebt heute die meiste Zeit in Paris. Von Beginn an forderte sie
ihre Landsleute mit ihren modernen Ideen heraus. In atemberaubender
Weise experimentiert sie seit Jahren mit der Tradition ihrer Heimat
Mali. Sie scheut sich nicht lokale Musiktraditionen zu verändern,
sie untereinander zu kombinieren und tut all das auch noch als
eine junge Frau. Für die einen zeigte sie zu wenig Respekt,
für die anderen öffnete sie ganz neue Wege mit Tradition
umzugehen, sie zu achten, sich aber auch nicht von ihr einengen
zu lassen. Die Zeit hat ihr immer wieder Recht gegeben.
Ihr neues Album Tchamantché wird viele überraschen.
Musste sie anfangs noch die Nähe zu ihrer Heimat unterstreichen,
hat sie diesmal eine Sprache gefunden, die sowohl ihre Erfahrungen
als Teil einer afrikanischen Diaspora in Paris und ihre Begegnungen
mit afroamerikanischen Musikern in den USA aufnimmt, als auch
ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat Mali unterstreicht.
Das spiegelt sich auch in den Instrumenten, die sie diesmal verwendet.
Auf Tchamantché verzichtet Rokia z.B. auf das Balafon (das
afrikanische Xylophon) und integriert stattdessen eine Gretsch
Gitarre und westliche Rhythmus Elemente. http://www.rokiatraore.net/
BASSEKOU
KOUYATE & NGONI BA ( Mali) : 14. - 24. Mai, 1. - 6. Juni 2010
Bassekou wurde in einem Dorf namens Garana etwa 60 Kilometer entfernt
von Segu geboren, in einer abgelegenen ländlichen Gegend
an den Ufern des Niger. Er ist in einem musikalisch traditionellen
Umfeld aufgewachsen, denn seine Mutter war Sängerin, sein
Vater sowie seine Brüder waren begnadete ngoni-Spieler. Als
er 19 Jahre alt war zog er nach Bamako, wo er das erste Mal Toumani
Diabate traf. In den späten Achtzigern war Bassekou ein Teil
von Toumanis Trio, und zusammen nahmen sie ihre ersten Alben 'Songhai'
und 'Djelika' auf. Bassekou heiratete die Sängerin Ami Sacko
(die sogenannte "Tina Turner aus Mali") und sie sind
sehr begehrt bei den traditionellen sonntäglichen Hochzeitsfeiern
in den Straßen Bamakos. Jetzt hat er seine eigene Band gegründet:
'ngoni ba' - die große ngoni: Malis erstes ngoni-Quartett. http://www.myspace.com/bassekoukouyate
Chiwoniso
(Zimbabwe)
Die Königin der Mbira Stella Chiweshe, die 2006 beim
KASUMAMA Afrika Festival das Publikum in ihren Bann zog, begann
noch vor der Unabhängigkeit Zimbabwes das Daumenklavier Mbira,
das damals nur von Männern gespielt wurde, als Instrument
für Frauen zu etablieren. Heute gibt es eine ganze Reihe
junger Mbira-Musikerinnen, an ihrer Spitze die Rebellin Chiwoniso
Maraire. Aufgewachsen in den USA und Zimbabwe bezieht Chiwoniso
ihr Erbe aus der uralten Tradition der Shona mit den Rhythmen
der Mbira; zugleich schöpft sie Inspiration aus der urbanen
Musikkultur der Staaten von Soul bis HipHop. Bereits mit 22 Jahren
nahm Chiwoniso ihr erstes Album "Ancient Voices" auf
und wurde 1998 als die außergewöhnlichste musikalische
Entdeckung Afrikas mit dem begehrten Nachwuchspreis Prix Découvertes
von Radio France ausgezeichnet. Ihr neues Album "Rebel Woman"
(2008) stürmte neuerlich die Weltmusikcharts. Klanglich erfindungsreich
und textlich unerschrocken ist "Rebel Woman" ein klares
Statement der Künstlerin, die sich unermüdlich für
die Rechte der Frauen und Kinder engagiert und mutig gegen die
zimbabwische Führung kämpft.
Booking D/A/CH/CZ http://www.cumbancha.com/chiwoniso
Lira
(South Africa's Afro Soul Queen)
Lira is known for eclectic sounds comprising elements of Afro-pop,
R&B and jazz. She became a mega selling singer in South Africa
with her second album "Feel Good" ("Best Jazz Album
2007, Metro FM Awards). The title song "Feel Good" was
the most downloaded song in South Africa in 2008. With her third
album "Soul In Mind".Lira succeeded to cause a sensation
at this year´s South African Music Awards: she was nominated
for 6 SAMA awards ... she finally won in the following categories,
making her the most decorated winner of this year´s SAMA
awards:
Booking D/A/CH/CZ http://www.misslira.co.za/home.php
SIMPHIWE DANA die neue Stimme Südafrikas,
im
Mai bis Juli 2010 verfügbar für KONZERTE und FESTIVALS
im
Frühjahr 2010 wird durch die Fussball-WM das Gastland Südafrika
im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen. Passend hierzu
kommt von Mai bis Juli mit Simphiwe Dana eine der wichtigsten
jungen Sängerinnen dieses Landes zu nach Europa.
In
ihrer Heimat ist Simphiwe Dana längst ein Superstar und wird
mit so bekannten Kolleginnen wie Miriam Makeba oder Erykah Badu
verglichen. Ihre ersten beiden Alben erreichten dort auf Anhieb
Platin-Status, wurden vielfach preisgekrönt und konnten sich
auch in den Top Ten der europäischen Jazz- und Weltmusikcharts
gut platzieren.
2006
trat Simphiwe Dana im Rahmen der Fußball-WM in Berlin beim
One World Day vor dem Brandenburger Tor auf und ihre sehr erfolgreiche
Europa-Tournee von 2007 beendete sie mit einem Open-Air auf dem
Rathausplatz in Wien. 2008 füllte sie unter anderem die Tafelhalle
in Nürnberg, den Colos Saal, Aschaffenburg und das Jazzhaus,
Freiburg und spielte auf Festivals wie dem Jazzfest Aalen oder
dem Roots Festival
Für ihr neues Album, das im Frühjahr 2010 erscheinen
wird, konnte sie keinen geringeren als Craig Street als Produzenten
gewinnen, der schon für Cassandra Wilsons Blue-Note-Erstling
oder Norah Jones mit einem Grammy ausgezeichnetes Debütalbum
verantwortlich war.
Mit
ihrer geradezu magischen Bühnenpräsenz reißt sie
das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin, und
ihre einzigartige Mischung aus African Roots, Jazz, Pop, Soul,
Gospel bis hin zum Hip Hop bildet den wohl eigenständigsten
Sound, der seit Jahren vom afrikanischen Kontinent zu hören
war.
Booking
D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/simphiwedana
Manou Gallo (Côte d'Ivoire)
Wir alle sind Afropäer, haben ein gemeinsames
Ziel, singt Manou Gallo in einem ihrer neuen Songs. Wir
beziehen alle Position, wir sind keine Führer, doch wir sind
Lautsprecher. Starke Worte von der hochenergetischen Bandleaderin,
Bassistin und Perkussionistin aus der Elfenbeinküste, die
uns vor dreieinhalb Jahren schon mit ihrem Debüt Dida den
Atem verschlagen hat: Knackige Funk-Grooves mit HipHop-Einsprengseln,
Rockgitarren, Blues-Riffs und vor allem immer wieder die charismatischen
Chöre, die an Zap Mama erinnerten: Dieser Mix war bis dato
einzigartig progressiv in der afrikanischen Musik und zugleich
unglaublich urban ein ausbalancierter Spagat, der die Biographie
Gallos zwischen den Kontinenten schlüssig abbildete. Nun
setzt die dynamische Ivorerin zum zweiten interkontinentalen Sprung
an - ihrem Reifezeugnis, das sie selbstbewusst einfach Manou Gallo
nennt. Ein Werk, das in Klang und Vers eine stolze Bande zwischen
Schwarzafrika und dem Westen etabliert. Und wiederum stellen wir
fest: Das Prädikat Powerfrau ist heutzutage reichlich
überstrapaziert bei Madame Gallo jedoch passt es wie
die Faust auf Auge, oder besser: Wie ihre wirbelnden Hände
auf Griffbrett und Trommel.
Booking D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/manougallo
HABIB KOITÉ & BAMADA (Mali
)
Sanft-eindringlich erklingt sein Instrument. Die Saiten zupft
der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité virtuos
wie diejenigen einer Kamele NGoni (4- oder 6-saitige Kora-
Harfenlaute der Wassoulou-Jäger). Über diesem perlenden
Sound schweben filigrane Harmonika-Töne. Später antworten
Chorstimmen den Tama-Rufen der Talkingdrum. Fast fiebrig treiben
die Rhythmen der Trommeln und Kalebassen sowie die E-Bassläufe
vorwärts. Dann setzt eine Violine flirrend-kreisende Akzente.
Und zu tänzelnden Balafon-Mustern vermittelt schliesslich
Koités melodiös-einschmeichelnde Stimme im Bambara-Dialekt
viele nachdenkliche Bilder aus dem afropäischen Alltag. Dazu
gibts schlicht-intim besonnene Ratschläge. Dansso Doso
nennt Habib Koité seine charismatische Musik. Mit diesem
behutsamen Grenzgang zwischen Griot-Tradition und Singer-Songwriter-Moderne
gehört der Fürsprecher eines selbstbestimmten «Schwarzen
Kontinents» zur allerersten Riege afrikanischer Musiker.
Er ist mit seiner Band «Bamada» und seinem vierten,
die Charts toppenden Album «Afriki» im Gepäck
unterwegs.
Booking D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/habibkoite
Seun
Kuti (Nigeria)
ist Fela Anikulapo Kuti 's letzter Sohn, und er tritt in die Fußstapfen
seines berühmten Vaters. Fela Kuti gilt als Begründer
des Afrobeat und ist Nigerias bekanntester Popstar der 1970er
und 80er Jahre. Weit über Afrika hinaus ist er bis heute
berühmt für seine kraftvolle, originäre Musik;
seine Bedeutung für die afrikanische, aber auch für
die Popmusik ist durchaus vergleichbar mit der Bob Marley's im
Reggae und Pop. Seun Kuti kann eine ähnliche Bedeutung für
eine neue Generation von Musikfans erlangen.Booking D/A/CH/CZ http://www.myspace.com/seunkuti
Salif
Keita( Mali ) Die «Goldene
Stimme Afrikas»
Der Mann, dem wir Klassiker wie "Mandjou",
"Soro" und "Folon" zu verdanken haben! Salif
Keita, die "Goldene Stimme Afrikas", verschmelzt die
traditionelle Musik seiner westafrikanischen Homelands mit Stilelementen
aus Spanien und dem Nahen Osten. Für den Albino aus Mali
schien in den frühen 70ern die Musikerlaufbahn der einzige
Weg, der Armut und Kriminalität in seiner Heimat zu entfliehen.
Und er sollte sich als extrem talentiert erweisen: Heute ist Salif
die Ikone der afrikanischen Musik schlechthin.
Seine musikalischen Sporen verdient sich Keita ab 1969 in der
legendären «Super Rail Band de Bamako». Aufgrund
der politischen Verhältnisse von 1973 verlässt er seine
Heimat Mali und zieht nach Abidjan. Die Hauptstadt der Elfenbeinküste
ist schon damals ein Zentrum der afrikanischen Musikproduktion.
Nach einem Trip in die USA landet Keita schliesslich 1984 in Frankreich.
Keitas Musik verbindet traditionelle afrikanische Musikstile mit
modernen Pop-Einflüssen. «Soro», sein Solodebut
aus dem Jahre 1987, zählt noch heute zu den bestverkauften
afrikanischen Platten. Ein Traum wird 1991 für Keita wahr,
als der von ihm hoch geschätzte Joe Zawinul das Album «Amen»
für ihn produziert und mit ihm durch die ganze Welt tourt.
Das Erscheinen seines Albums «Moffou» vor fünf
Jahren zeigt einen Wendepunkt in Salif Keitas Leben auf: Er kehrt
in seine Heimat Mali zurück und verstärkt wieder seine
Hinwendung zu akustischen und traditionellen afrikanischen Instrumenten
wie Gitarre, Oud, Bass, Kora, Balafon, NGoni und Kalebassen.
Den damals eingeschlagenen Weg setzt Keita auf seiner aktuellen
CD MBemba konsequent fort. Mit dem Titelsong, der übersetzt
«Vorfahre» bedeutet, nutzt Salif Keita die Gelegenheit,
um an einen seiner berühmten Ahnen zu erinnern: Sundiata
Keita gründete 1240 das Königreich Mali, dessen damalige
Grenzen riesig waren. MBemba ist auch das Fazit eines langen,
erlebnisreichen Musikerlebens mit hypnotisierenden Rhythmen,
überschwänglicher Fröhlichkeit, melancholischen
Momenten und natürlich seinem unwiderstehlichen Gesang.
Booking D/A/CH/CZ www.salifkeita.net