AKUELLES BOOKING ANGEBOT: 2007
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Rudolf Manfred : management & director events and booking

Tété Alhinho

Musik vom Meer - Melancholie des Morna

Tété Alhinho hat sich als Sängerin der kapverdischen Band "Simentera" einenNamen gemacht. Nun hat die Sängerin mit dem Gitarristen Mario Lucio ihr fünftes Album unter eigenem Namen aufgenommen.
Alhinho verkörpert mit ihrer betörenden Stimme die weiche Melancholie des Morna, des allgegenwärtigen Lebensgefühls auf den Inseln vor der westafrikanischen Küste. Immer wieder blitzt wie zwischen den Tönen Lebenslust, Freude, gar Glück hervor.
Den scheinbaren Widerspruch behebt Alhinho mit ihrem Gesang. Mit ihrem warmen Alt scheint sie die Töne zu schmecken, bevor sie sie entlässt. "Voz" ist dabei ausgesprochen sparsam arrangiert, meist wird Alhinhos sehnsuchtsvolle Stimme nur von Lucios Gitarrenspiel eingerahmt. Es ist gerade diese Schlichtheit, die den Zauber der CD ausmacht.
Alhinho kann in ihren Liedern niemals ihre Inselherkunft verleugnen, wie schlecht die Dinge auch immer stehen mögen, wenn die Wellen den Strand erreichen, bringen sie Glück. Sie erzählt von der Liebe, die größer ist als Mond und Sonne, vom nostalgischen Blick der Exilantin übers Meer, preist ihre grüne Heimatinsel Santiago, auf der sie nach einem Ausflug nach Portugal und Kuba, wieder lebt.
"Von meinem Bett aus, sehe ich nur das Meer", sagt sie. Das Meer als Symbol von Getrenntheit und Verbundenheit gleichermaßen. So bringt sie uns auch ihre Musik sehr nahe, ohne sich doch ganz zu offenbaren. Perfekt für graue Novembertage.

Melancholische Balladen

500 km vor der Küste Senegals mitten im tiefblauen Atlantik ragen zehn kleine Vulkaninseln mit buntgetünchten Häusern empor: Die Kapverdischen Inseln. An irgendeinem Strand steht die Sängerin Tété Alhinho und erhebt ihre Stimme gen Horizont...
Dank ihrer sangesfreudigen Eltern ist Tété Alhinho seit ihrer Kindheit von solchen mornas und coladeiras umgeben, jenen melancholischen Balladen, mit denen die Inselbewohner der Kapverden den Weltschmerz des portugiesischen Fado-Gesangs ein wenig leichter und erträglicher werden lassen. Sie selber stand mit fünf Jahren zum ersten mal auf der Bühne. Später in den 70ern verließ Tété als junges Mädchen ihre Heimat, um in Portugal und Kuba zu studieren. Doch sie ist längst in ihre geliebte Heimat zurückgekehrt und genießt aus ihrem Zimmer den Blick aufs offene Meer...
Tété und das Meer
Das Meer ist aus dem Leben und den Liedern von Tété Alhinho nicht wegzudenken. "Für uns Inselbewohner bewirkt es immer wieder Sehnsucht", singt sie, "es bedeutet zugleich Trennung und Verbindung, und wir wissen nie, ob wir den Menschen, den wir lieben und zurücklassen mussten, jemals wiedersehen werden".

Songs und Begleitung

Ruhig und fast ein wenig introvertiert kommen die Lieder von Tété Alhinho auf der CD "Voz" daher. Etwa zur Hälfte stammen sie aus ihrer eigenen Feder, für die meisten anderen Songs und die zurückhaltende, rein akustische Begleitung ist Mario Lucio verantwortlich, ihr Gitarrist und langjähriger musikalischer Weggefährte. Eigentlich schade, dass erst bei den drei Bonus-Tracks am Schluss die Instrumentierung etwas abwechslungsreicher wird, aber immer noch früh genug, um in Gedanken in einer Bucht der Kapverden zu versinken.

Bei Interesse würde Ich mich freuen von Ihnen zu hören.
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Mit freundlichen Grüßen
Manfred Rudolf